Der Beirat der DPG zum Physik-Portal der DPG
Erläuterungen zu den Empfehlungen zum Physik-Portal der DPG
Stand
1.6.2001 unter Berücksichtigung des DPG-Gespräches vom 17.5.2001 'Das
DPG-Physik-Portal', Bonn.
Diese Erläuterungen sind vom Beirat noch nicht abschließend diskutiert
worden. Der Text stellt deshalb nur einen Zwischenzustand dar und dient nur der
Information über den Stand der Diskussion innerhalb des Beirats.
Die
Empfehlungen einschließ der Erläuterungen sollten als Grundlage für die
Erarbeitung einer Satzung des Portals dienen.
Erläuterungen zur Empfehlung
Die Dienstleister (Kooperationspartner)
Einbindung der Physik-relevanten Fachbereiche an Hochschulen in
Deutschland
Die Institute/Fachbereiche der Physik und vergleichbare
Strukturen an Hochschulen bieten in eigener Verantwortung Informationen und
Beiträge aus Forschung und zu Lehre und Studium aus ihrem FB für das Portal an.
Die Fachbereiche treffen eine Auswahl ihrer für das Portal relevanten
Dokumente und kennzeichnen diese maschinenlesbar (Zertifizierungs-Metadatum).
Die Auswahl kann durch den Herausgeber eingeschränkt werden.
Jeder Fachbereich benennt einen Ansprechpartner.
Konferenz der Fachbereiche der Physik an wissenschaftlichen
Hochschulen
Im Portal der DPG ist die KFP ein eigenständiger strategischer
Partner. Sie ist für Physik-Fachbereichsübergreifende Informationen aus
Forschung und zu Lehre und Studium zuständig.
Die DPG als Dokumenten- und Serviceprovider
Die Home-Page der DPG als
Verein mit ihrem Angebot an die Mitglieder der DPG soll eigenständig von der DPG
unabhängig vom Portal verantwortet werden.
Die Geschäftsstelle der DPG als Provider der DPG-Seiten bringt ihre
DPG-internen Materialien in das Portal in eigener Verantwortung ein. Sie benennt
einen verantwortlichen Ansprechpartner.
Externe Dokumenten- und Service-Provider
Für die Physik relevante
Angebote von Service-Providern sollen in das Portal eingebunden werden. Auswahl
und Qualitätskontrolle obliegen dem Beirat.
Service-Provider können z. B. sein:
- - Großforschungseinrichtungen, Max-Planck-Instituten u.ä
- - Wissenschaftsorganisationen,
- - Bildungseinrichtungen mit dem Inhalt Physik,
- - Dienste der Industrie und von Wirtschaftsunternehmen,
- - Angebote von Verlagen und Fachinformationszentren,
Organisationen, die solche dezentralen Komponenten betreiben wollen,
schließen hierzu einen Kooperationsvertrag.
Allgemeine Grundsätze der Gestaltung des Physik-Portals:
1. Allgemeine
Anforderungen bestehen, wie z.B. freier Zugang zu Informationen aus der
(staatlich und an Hochschulen geförderteten) Wissenschaft.
2. Das Portal ist ein verteilter Dienst: die nachgewiesenen Einzeldienste
stehen in der Verantwortung der Provider selbst, die Auswahl und die Einbindung
ist Sache der DPG, der Beirat berät sie in Bezug auf die Relevanz und Qualität
der Dienste.
Verantwortlich für die Teildienste sind die die Anbieter selbst unter
Beachtung der allgemeinen Vorgaben der Zentralen Komponente und des Beirats.
Technischer Betrieb
Spiegel
Jeder der Kooperationspartner hat das Recht, einen Spiegel
betreiben. Dabei soll wenigstens ein Spiegel in einer Universität
(Wissenschaftsnetz) möglich sein.
Technische Begründung:.... Sicherheit, Qualität, Zugang, Tempo Gestaltung
der Seiten technischer Betrieb copyright Wer wird Besitzer der Inhalte
Sicherheit des Portals gegen Ausfall eines Providers Software fuer Basisbetrieb
und die Seiten der DPG-Seiten bei Ausfall des Betriebs der zentralen Komponente
Server muss bei Betreiberwechsel unveraendert weiter gehen koennen. Aus
Sicherheitsgruenden muessen Spiegel da sein und die DPG Betriebssicherheit.
Rechte fuer Spiegel muessen weiter betreibbar sein. Das Copyright fuer
Spiegelinhalte. Die DPG behält die Rechte für alle Komponenten und Inhalte der
zentralen Komponenten inclusive Copyright. vs Nutzungsrecht
Einzelanforderungen
Primat der Anforderungen aus Wissenschaft und Lehre
Vorrang der Qualität der Inhalte vor der Form
Werbungs-und Bannerfreiheit für die von der DPG, KFP und den Fachbereichen
und Physik-Instituten verantworteten Seiten
Vorrang des raschen Zugriffs vor graphischer Ausgestaltung
W3C Konformität (Keine Frames, html4-konform)
Einzeladressierung jeder Unterseite unabhängig vom Portal (Direktzugriff
möglich)
Einhaltung internationaler Standards (Dokumentenserver und
Dokumentenserviceprovider OAi konform registriert; Personen-und
Institutsnachweis mittels Metadaten (prof.homepage), Dokumente mit Metadaten, in
ständiger Konkordanz mit anderen Disziplinen (z.B. der Mathematik (IMU), Dublin
Core, W3C, OAi).
Internetstabilität durch Betreiben von Spiegeln
Gute Netzanbindung über das Wissenschaftsnetz (GWin)
Anhang der beteiligten dezentralen Diensten
siehe Liste vorgeschlagener
erster Schritte (IuK Physik-Seite)
Portal-Eintrag Virtuelle Hochschule
Für die Beiträge zum Einsatz von
Multimedia in der Lehre, von Lehrmodulen als Beitrag zur virtuellen Hochschule
soll einNachweis, Zugang und eine Diskussionsplattform geschaffen werden.
Portaleintrag: Unterportale (der Fachverbände und ihrer Untersektionen,
Arbeitskreise)
Fachgebietsbezogene Hinweise auf Experten, Konferenze, Jobs,
Dokumente, ... .
Teildienst: Informationen für Nichtphysiker über das Studienfach bzw. über
die Studienmöglichkeiten der Physik
Siehe Empfehlungen des Beirats an die
KFP zur Errichtung dieses Teildienstes.